Das gov2.0camp 2011 fand am 2.12.2011 zum zweiten Mal statt, diesmal im Wiener Rathaus. Eröffnet von Peter Kühnberger und Peter Paryczeck diskutierten 100 TeilnehmerInnen in 19 Sessions aus den Bereichen Open Government, Open Data, e-Partizipation, Internettechnologien und Praxis-Beispielen aus der Verwaltung und Zivilgesellschaft.

Worum geht’s?

Das gov2.0Camp 2011 war als Unkonferenz aufgebaut, statt Zuschauen und Zuhören hieß es für die TeilnehmerInnen – meist aus Verwaltung, Wirtschaft, Technik, Wissenschaft – Debattieren und Mitgestalten. Sie konnten unterschiedliche Themen und Ideen je nach Interessenslage in eigenen Sessions vorstellen und diskutieren und so auf einer neuen Ebene zwischen Community und Verwaltung ihr Wissen austauschen.

Themenbeispiele

  • Das Prinzip Offenheit – Impulse für kommunale Netzpolitik

Stefan Pawel stellte in seiner Session vor, wie die Stadt Linz mit Open Government Anwendungen umgeht und warf die Frage auf, ob die Verwaltung mit nicht personenbezogenen Daten online gehen sollte. Dokumentation

  • Mapsmarker als Google Maps Alternative

Robert Harm stellte den Wiener Open Data Stadtplan Mapsmarker vor, der sich durch starke Lagegenauigkeit und schnelle Ladezeiten auszeichnet. Außerdem wartet er mit dem Special Feature Maps Marker auf, mit dem die User ihre individuellen Lieblingsplätze einzeichnen können. Dokumentation

  • Amtsgeheimnis.at – Was österreichische Bürger nicht wissen dürfen

Josef Barth und Hubert Sickinger stellten ihre – vom letztjährigen gov2.0Camp angeregte – neu gegründete Transparenzplattform Transparenzgesetz.at vor, die die bewusste Vorenthaltung von Informationen durch den Staat thematisiert.

Dokumentation

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