Projekt

Agenda Rudolfsheim-Fünfhaus

Einträge in unserem Parkbanktagebuch

Im April 2021 starteten wir den Beteiligungsprozess der Agenda in Rudolfsheim-Fünfhaus mit einem sehr persönlichen Ansatz für die nachhaltige Bezirksentwicklung.

Persönliche Ankerpunkte für Engagement im Bezirk

Im April 2021 startete DIALOGPLUS mit Caritas Stadtteilarbeit und GEGENBLICK die Lokale Agenda in Rudolfsheim-Fünfhaus. Hierbei steht die persönliche Erfahrung von Bewohner:innen im Mittelpunkt des Prozesses. Einfache digitale und vor Ort-Beteiligungsformate schaffen Anknüpfungspunkte im Alltag der Menschen und aktivieren diverse Gruppen für die nachhaltige Bezirksentwicklung.

Der 15. gehört uns allen!

Die Lokale Agenda zielt darauf ab, Menschen die Möglichkeit zu eröffnen, sich selbst im Bezirk einzubringen und das eigene Lebensumfeld durch konkrete Initiativen und Projekte mitzugestalten. Da knapp die Hälfte der Bewohner:innen im 15. im Ausland geboren ist und damit oftmals kein klassisches Wahlrecht hat, bietet die Agenda eine Chance auf faire Mitgestaltung und kollektives Handeln auf lokaler Ebene.

Von „meinem“ zu „unserem Leben im 15.“

Unter dem Motto und mit der Wortbildmarke „Mein Leben im 15.“ sammelten wir persönliche Eindrücke, Geschichten, Anregungen und Ideen aus dem Bezirk. Dabei legten wir besonderes Augenmerk auf die Schwerpunktthemen Klimaschutz und Klimaanpassung, Zusammenleben und Gestaltung von Grätzltreffpunkten. Mit kreativen Beteiligungsformaten holten wir Bezirksbewohner:innen in ihrem Alltag ab.

So lädt unser „Parkbanktagebuch“ dazu ein, Geschichten und Assoziationen zu verschiedenen Orten im Bezirk zusammenzutragen. Auch gemeinsame „Fotoerkundungen“ regen zur interaktiven Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Bezirksteilen an und Videostimmen“ geben Gelegenheit, Anliegen und Ideen sichtbar und hörbar zu machen. Mit der Projektwebseite ermöglichten wir eine digitale Mitmach-Plattform die gleichzeitig eine Sammelstelle für ein Mosaik an Perspektiven war, das so facettenreich und lebendig ist, wie der Bezirk selbst.

Über vier Jahre identifizierten wir so Themen für zukünftige Projekte. Diese haben einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Bezirks geleistet und wurden von unterschiedlichen Menschen getragen. Mittlerweile sind die ersten Projekte im Bezirk realisiert – von Grätzloasen, Gießpatenschaften, Begrünungsaktionen, Tauschparties bis zu neuen Radverbindungen – etliche Agendagruppen sind nun im Bezirk akitv.

Einen wichtigen Stellenwert unserer Arbeit nimmt auch die begleitende Öffentlichkeitsarbeit ein, die transparente Kommunikation ermöglicht und Bewusstsein für Nachhaltigkeitsthemen und Mitbestimmung schafft. Mit der Steuerungsgruppe der Bezirksrät:innen aus verschiedensten Fraktionen etablierten wir einen zentralen Ort für den Dialog auf Augenhöhe zwischen Politik und aktiven Bürger:innen.